Geocaching Überregional
GC im Location - Konflikt
Geschrieben von: Oetzi5300   
Dienstag, den 26. Januar 2010 um 14:41 Uhr
Wenn ich an die Anfangszeiten von Geocaching denken, dann denken ich an ein paar Dosen die meist recht gut, an schönen oder besonderen Orten versteckt waren. Nun gibt es Geocaching seit zehn Jahren in Deutschland und dieses Bild hat sich stark gewandelt. Mittler weile liegen weit über 6700 Caches allein in Rheinland-Pfalz und es werden täglich mehr. Die Quantität ist gestiegen, zum Ausgleich ist die Qualität gefallen. Gut - man könnte es auch damit erklären, dass die "guten" Locations auch einfach alle schon "besetzt" sind. Nein - Die Achtlosigkeit der Owner ist gestiegen! Man kann zur Zeit wöchentlich negative Nachrichten zu Geocaching hören und lesen.

Wo kann ein Geocacher heute noch Caches legen, ohne dass sich irgendjemand dabei gestört oder gar bedroht fühlt?


Fast jede Location weißt ihre eigenen Probleme auf: (eine kleine Übersicht)

  • Naturschutzgebiete (Naturschutzverbände, Forst, Jäger ect.)
  1. offene Wiesen, hier stören die Dosensucher vor allem im Frühjahr die Brutplätze seltener Vögel oder trampeln beim überqueren dieser Flächen seltene Pflanzen nieder, die ein Leihe nie als Schützenswert erkennen würde.
  2. Sumpfgebiete; leider gibt es doch immer mal wieder Caches die in einem solchen Gebiet oder, oder mal ein Moor oder Sumpf durchqueren muss. Am Anfang sieht das Moor noch "wild romantisch" aus, aber sind erstmal einige Gruppen der Dosensucher durch den nassen Untergrund gestapft, ändert sich dieses Bild rasch.
    Viele Sumpf- und Wassertiere und -Pflanzen sind auf die wenigen noch übrigen Refugien angewiesen.
  3. Waldgebiete; natürlich sind die Waldgebiete in Deutschland Naherholungsraum für viele Menschen. Aber eben auch wichtiges Rückzugsgebiet für das Wild. Und wenn ich sehe das sogar Nachtcache Station für Station quer druch das Unterholzführen. Kann ich jeden Förster oder Jäger verstehen, der auf Geocacher in seinem Revier nicht gut zu sprechen ist..................
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Mai 2010 um 20:18 Uhr
 
organisiertes Rudelcachen! bei "letscache.de"
Geschrieben von: Oetzi5300   
Donnerstag, den 16. Juli 2009 um 10:33 Uhr
Unsere fast schon zur Tradition gewordenen, spontanen "After-Stammtisch-Nacht-Rudel-Geocaching-Touren" beweisen es: "Rudelcachen" macht Spaß! Sonst wäre die Beteiligung jedesmal nicht so hoch. Leider entwickelt sich diese Form des Cachens über unser Forum (Treffpunkt / gemeinsame Touren) nur sehr verhalten.
Nun gibt es eine Webseite (letscache.de) die diese gemeinsamen Touren regional übergreifend organisiert. Hier kann sich jeder der möchte anmelden und eigene Touren anbieten, oder sich bestehenden Touren anschließen.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
  • viele Augen sehen "meist" mehr als zwei
  • Aufgaben/Rechnungen können von jemand Anderem nochmal überprüft werden
  • man lernt neue Geocacher kennen
  • gemeinsam unterwegs sein, macht Spaß!
  • gerade schwierige Touren (Terrain 4 und mehr) sollte man aus Sicherheitsgründen nicht allein angehen
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Januar 2010 um 15:15 Uhr
 
Westwall Anlagen als GC-Location (kmz)
Geschrieben von: Oetzi5300   
Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 11:30 Uhr

Nach unserem "Found" bei dem Cache "Operation Libelle" habe ich mich mal eingehend mit den Westwall Anlagen   beschäftigt.  Einerseits faszinierend wie viele Anlagen in der Pfalz standen, andererseits erschrecken wenn man sich den Zweck dieser Bauten vor Augen hält.
Da ich über alle 1:25.000 Karten Deutschlands verfüge (teilweise mehrfach aus verschiedenen Jahren vorhanden) kam mir die Idee, alle in den Karten verzeichneten Bunkern, Hohlgängen, Panzersperren (Höckerlinien) und Panzergräben, in eine .kmz (GoogleEarth) zu markieren. Diese Datei soll natürlich auch dazu dienen, Locations für Geocaches zu finden, aber Sie soll auch veranschaulichen welche riesigen Ausmaße der Westwall  hatte.

Jeder Punkte wurde manuell in die .kmz übertragen. Da sich Anhaltspunkte (Straßen, Wege, Waldränder ect.) im Laufe der Zeit teilweise stark verändert haben, können die Koordinaten durchaus erhebliche Abweichungen aufweisen. Die Angaben stammen meist aus den Karten des Landesvermessungsamtes Rheinland-Pfalz aus dem Jahren 1958, 1964, 1968, 1983 und 1991. Schätzungsweise 80% der der Anlagen (Markierungen) wurden gänzlich entfernt. Teilweise erkennt man noch kleine Hügel, selten sieht man die gesprengten Bunker und völlig intakte Anlagen sind nicht mehr zu finden. Manchmal erkennt man im Satellitenbild noch Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit diese können von ehemaligen Bunkern stammen.

Diese Datei soll vor allem Geocachern dienen, trotzdem kann jeder die KMZ herunterladen (rechtsklick "speichern unter").  Die Datei wird ständig überarbeitet und erweitert. Die Karte erstreckt sich zur Zeit von ca. Karlsruhe bis Aachen.


Achtung: Betretet niemals allein einen Bunker ohne ausreichende Lichtquelle! In den Bunkerböden befinden sich regelmäßig fußtiefe Löcher zur Sammlung von eindringender Feuchtigkeit. Diese Löcher können gefährliche Stolperfallen darstellen.

Betretet unter keinen Umständen eine gesprengte Bunkerruine! Die durch die Sprengung offen liegenden Stahlteile sind messerscharf und können schwere bis tödliche Verletzungen verursachen!

Beachtet außerdem bestehende Absperrungen. Regelmäßig beschädigte Zäune lieferten schon häufiger die Begründung, das Bauwerk endgültig zu beseitigen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Mai 2010 um 20:17 Uhr
 
Klettersteig-Cache "Gimmelwald" (Schweiz)
Geschrieben von: Oetzi5300   
Sonntag, den 05. April 2009 um 21:49 Uhr
Der Gimmelwald KlettersteigCache ist eigentlich "nur" ein Traditional. Aber wie so oft bei Geocaching ist der Weg das Ziel. Und bei diesem Cache stimmt das zu einhundert Prozent.

Am 15 Juni 2008 wurde in der Schweiz im Berner Oberland bei Mürren der Klettersteig 'Gimmelwald' eröffnet. Etwa einen Monat später hat "Spaki"  diesen Cache gelegt.
Der Klettersteig beginnt in Mürren,  oberhalb dem bekannten Lauterbrunnental. Durch die rund 700m hohe Felswand führt der "eiserne Weg" in das etwa 300 tiefer gelegene Gimmelwald. Die meisten Klettersteige werden von unten nach oben begangen. Beim Gimmelwald Klettersteig wird nach unten geklettert bzw. meist gequert. Auf einer Strecke von 2,2 Kilometern werden nur 300 Höhenmeter überwunden. Diese Zahlen klingen reichlich unspecktakuläre, aber die landschaftlichen Gegebenheiten um dem Steig ändern Dies sehr stark. Ob es nun der beeindruckende Blick auf die 4000er des Berner Oberlandes sind, die  zu überquerende Schluchten oder die steil abfallende Felswand nach Lauterbrunnen ist.

Außer der grandiosen Steigführung an sich, hat der Klettersteig noch drei echte Highlights zu bieten.
Eine  Hängebrücke, die einen tiefen Abgrund überspannt. An zwei 26mm starken und 80m langen Stahlseilen sind Trittplattformen aufgehängt. Bis auf das Führungsstahlseil zur Selbstsicherung geht man fast frei über diese schwingende Steilbrücke.
Die 60m lange Tyrolienne ist aus Sicherheitsgründen nur mit einem  ortskundigem Bergführer begehbar. Was durchaus verständlich ist, ein Fehler könnte hier fatale Folgen haben. Neben Tyrolienne (in Kletter- und Hochseilgärten: "Flying Fox" genannt) gibt es noch eine echte Nepalbrücke. Von drei Stahlseilen die in V-Form angebracht sind, dient das unter Seil als Tragseil, die beiden oberen als Halteseile bzw. zur Selbstsicherung.
................
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. April 2009 um 09:10 Uhr
 


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