Westwall Anlagen als GC-Location (kmz)
Geschrieben von: Oetzi5300   
Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 10:30 Uhr

Nach unserem "Found" bei dem Cache "Operation Libelle" habe ich mich mal eingehend mit den Westwall Anlagen   beschäftigt.  Einerseits faszinierend wie viele Anlagen in der Pfalz standen, andererseits erschrecken wenn man sich den Zweck dieser Bauten vor Augen hält.
Da ich über alle 1:25.000 Karten Deutschlands verfüge (teilweise mehrfach aus verschiedenen Jahren vorhanden) kam mir die Idee, alle in den Karten verzeichneten Bunkern, Hohlgängen, Panzersperren (Höckerlinien) und Panzergräben, in eine .kmz (GoogleEarth) zu markieren. Diese Datei soll natürlich auch dazu dienen, Locations für Geocaches zu finden, aber Sie soll auch veranschaulichen welche riesigen Ausmaße der Westwall  hatte.

Jeder Punkte wurde manuell in die .kmz übertragen. Da sich Anhaltspunkte (Straßen, Wege, Waldränder ect.) im Laufe der Zeit teilweise stark verändert haben, können die Koordinaten durchaus erhebliche Abweichungen aufweisen. Die Angaben stammen meist aus den Karten des Landesvermessungsamtes Rheinland-Pfalz aus dem Jahren 1958, 1964, 1968, 1983 und 1991. Schätzungsweise 80% der der Anlagen (Markierungen) wurden gänzlich entfernt. Teilweise erkennt man noch kleine Hügel, selten sieht man die gesprengten Bunker und völlig intakte Anlagen sind nicht mehr zu finden. Manchmal erkennt man im Satellitenbild noch Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit diese können von ehemaligen Bunkern stammen.

Diese Datei soll vor allem Geocachern dienen, trotzdem kann jeder die KMZ herunterladen (rechtsklick "speichern unter").  Die Datei wird ständig überarbeitet und erweitert. Die Karte erstreckt sich zur Zeit von ca. Karlsruhe bis Aachen.


Achtung: Betretet niemals allein einen Bunker ohne ausreichende Lichtquelle! In den Bunkerböden befinden sich regelmäßig fußtiefe Löcher zur Sammlung von eindringender Feuchtigkeit. Diese Löcher können gefährliche Stolperfallen darstellen.

Betretet unter keinen Umständen eine gesprengte Bunkerruine! Die durch die Sprengung offen liegenden Stahlteile sind messerscharf und können schwere bis tödliche Verletzungen verursachen!

Beachtet außerdem bestehende Absperrungen. Regelmäßig beschädigte Zäune lieferten schon häufiger die Begründung, das Bauwerk endgültig zu beseitigen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Mai 2010 um 19:17 Uhr
 

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