
| Russland verliert drei GLONASS-Satelliten |
| Geschrieben von: Oetzi5300 |
| Montag, den 06. Dezember 2010 um 14:09 Uhr |
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Das russiche Navigationssytem "Glonass" besteht bereits seit 1993, wird aber vorallem militärisch genutzt. Ähnlich wie die GPS Satelliten der USA müssen auch die russischen Modell ausgetauscht bzw. erneuert werden. Am Sonntag den 05. Dezember 2010 gab es einen herben Rückschlag für das russische System. Mit einer Proton-Rakete stürzten gleich drei neue Satelliten in den Pazifik. Durch den Zerfall der Sowjetunion schrumpfte der Bestand der funktionsfähigen Glonass-Satelliten bisweilen auf sieben Stück herunter. Zur Zeit befinden 21 funktionstüchtige Satelliten im Orbit. Wie bei dem Amerikanischen System sind allerdings 24 nötig. Im Sommer 2009 ist es erstmals gelungen einen russischen Chipsatz zu entwickeln, der GLONASS inkl. GPS, GALILEO und das chinesischen COMPASS System zu vereint. In Brüssel haben die europäischen Weltraumorganisationen ESA und Spaceopal einen Vertrag über 18 GALILEO-Satelliten beschlossen. Diese sollen ab 2014 zur Verfügung stehen. Kostenpunkt 194 Millionen Euro. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Dezember 2010 um 15:34 Uhr |
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